Samira Terpoorten
Samira Terpoorten
Lehrstuhl für Betriebspädagogik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
- Terpoorten, S.; Dick, M. (2026): Gestaltung trotz Kontrolle? Handeln von DB-Servicekräften an Bahnhöfen in Relation zu digitalen Tools. In: GfA, St. Augustin (Hg.):
Dokumentation des 72. Arbeitswissenschaftlichen Kongresses Kassel
, S.815-820. https://doi.org/10.61063/FK2026 - Terpoorten, S., Streller, R., Bergmann, D., Frosch, U., & Dick, M. (2025). Zwischen fachlicher Qualifizierung und biografischer Kohärenz.: Betriebliche Bildung als Begleiterin des Wandels. In D. Schwendowius, J. Engel, A. Epp, A. Franz, M. Kondratjuk, & A. Wischmann (Hg.), Ungewisse Zukünfte – Bildung und Biographie im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche (1st ed., pp. 187–204). Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.2307/jj.29010288.13
- Terpoorten, S.; Wachsmuth, D.; Dick, M. (2025): Resonanz auf Knopfdruck? Resonanzerleben in betrieblichen Bildungssituationen im Zuge der Digitalisierung. In: GfA, St. Augustin (Hg.): Dokumentation des 71. Arbeitswissenschaftlichn Kongresses Kassel, S.860-864. https://doi.org/10.61063/FK2025
- Saalmann, M.; Terpoorten, S. (2019): Die Retradierung von Geschlechterrollen in der Jungen*arbeit. In: KgKJH Sachsen-Anhalt (Hg.). Mädchen*-und Jungen*arbeit in Sachsen-Anhalt. Praxisforschung zu Rollenstereotypen und Retradierungen, S.109-144.
- Betriebliche Bildung
- Raumsoziologie
- Alltagshandeln von Beschäftigten
- Qualitative Sozialforschung
- Chancengleichheit
Berufserfahrungen
- seit 01/2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebspädagogik
- 02/2021–12/2022: Praktikantin, Wissenschaftliche Hilfskraft, Referentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro für Gleichstellungsfragen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
- 10/2016-01/2021: Werksstudentische Tätigkeiten bei Regiocom Netzdienste GmbH, BSH Hausgeräte GmbH, Zabel Group Facility Management GmbH & Co. KG und dem AWS Stadt Augsburg
- 08/2018-03/2020: Ehrenamtliche Tätigkeiten bei Sunrise e.V. und beim Kreisjugendring Neu-Ulm
- 02/2013-07/2013: Praktikantin bei der Agentur Reuter GbR
Studium
- 10/2022–03/2025: Berufsbegleitendes Promotionsstudium Qualitative Bildungs- und Sozialforschung an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Zertifikat: Diploma of Advanced Studies)
- 10/2019–09/2021: Master-Studium Sozialwissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Abschluss: Master of Arts)
- 10/2017–09/2019: Bachelor-Studium Sozialwissenschaften an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Abschluss: Bachelor of Arts)
- 10/2016–09/2017: Bachelor-Studium Sozialwissenschaften an der Universität Augsburg
- 03/2025, GfA-Frühjahrskongress "Menschengerechte Arbeitsgestaltung" zum Thema "Gestaltung trotz Kontrolle? Handeln von DB-Servicekräften an Bahnhöfen in Relation zu digitalen Tools", zusammen mit Michael Dick.
- 03/2025, GfA-Frühjahrskongress "Arbeit 5.0: Menschenzentrierte Innovationen für die Zukunft der Arbeit" zum Thema "Resonanz auf Knopfdruck? Resonanzerleben in betrieblichen Bildungssituationen im Zuge der Digitalisierung", zusammen mit Darlin-Laureen Wachsmuth
- 09/2023, Jahrestagung der Kommission Qualitative Bildungs- und Biographieforschung "Ungewisse Zukünfte. Bildung und Biographie im Kontext gesellschaftlicher Umbrüche" zum Thema "Biografische und Berufliche Mobilität. Einblicke ins Projekt 'ALL:konkret'", zusammen mit Prof. Dr. Michael Dick & Wilhelm Termath
- 03/2024, GfA-Führjahrskongress "Arbeitswissenschaft in-the-loop" zum Thema "Die Grenzen der Gestalt(barkeit)? Das Handeln der Beschäftigten in Zusammenhang mit postmoderner Transformation"
Aktuelle Projekte
NACHOS: Navigating the Chaos of Innovation and Transformation
Laufzeit: 01.01.2024 bis 31.12.2027
Viele Innovationen scheitern nicht an der technischen Durchführbarkeit, sondern an psychologischen, sozialen und kulturellen Faktoren bei der Einführung, Umsetzung und Etablierung. Bisherige Ansätze haben sich entweder auf das Verstehen sozialer Implikationen oder auf die ökonomische Prozessgestaltung fokussiert. Ein integrierter Ansatz ist bisher kaum vorhanden. Ziel des Vorhabens ist, eine integrierte Perspektive zu entwickeln, um zu beantworten wie eine Innovation sowohl ökonomisch als auch sozial gelingen kann.
NACHOS ist ein gemeinsames Projekt der Fakultät für Wirtschaftswissenschaft und der Fakultät für Humanwissenschaften und zielt auf einen integrierten Ansatz ab. Sie will human- und wirtschaftswissenschaftliche Perspektiven und Methoden nutzen, um gezielt die sozialen und kulturellen Faktoren von Innovationen und deren Interaktion mit ökonomischen oder technischen Aspekten zu erforschen. Die verbindende Frage lautet, wie eine Innovation technisch, ökonomisch und sozial gelingen kann und wie sich diese drei Dimensionen zueinander verhalten, um schließlich die Bedingungen für das Gelingen, die Adaption und Diffusion von Innovationen zu verbessern. Dabei sollen methodische Ansätze aus wirtschafts- und humanwissenschaftlichen Blickwinkeln kombiniert werden.
Abgeschlossene Projekte
ALL:konkret: Arbeitswelt als Kontext für lebensbegleitendes Lernen - Ethnografische Studien zu Akteuren, Agenden und Arenen
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2024
Als Fortsetzung des Projektes "BWB:konkret" strebt auch "ALL:konkret"eine induktive Beschreibung der betrieblichen Weiterbildungsrealität an. In mehrwöchigen ethnographischen Unternehmensaufenthalten werden nicht durch Hypothesen vorstrukturierte Daten, Dokumente und Informationen erhoben, etwa durch Hospitationen, teilnehmende Beobachtungen, Einzel- und Gruppeninterviews oder die Analyse von Dokumenten. Die erhobenen Daten werden in gemeinsa-men Forschungswerkstätten analysiert und in weitere Phasen der Datenererhebung und -auswertung eingespeist. Die Ergebnisse dieses zirkulären Forschungsprozesses sind fallspezifische Organisationsanalysen, die individuelle Spezifika der betrieblichen Weiterbildungsrealität einer Organisation offenlegen und sowohl für die Forschung als auch für die Personal- und Organisationsentwicklung der untersuchten Organisationen diskutierbar machen. Die erstellten Organisationsanalysen werden zusätzlich in gemeinsamen Workshops mit den untersuchten Organisationen reflektiert. Die Ziele im Einzelnen lauten:
- Rekonstruktion von Strukturen, Strategien, Organisationsformen, Technologien des betrieblichen Lernens (Systemperspektive)
- Rekonstruktion sinnstiftender Motive, handlungswirksamer Theorien, widersprüchlicher Handlungsanforderungen und Kooperationen in der betrieblich-lebensweltlichen Weiterbildungspraxis (Akteursperspektive)
- Rekonstruktion historischer Entwicklungslinien, von Bedingungskreisläufen, Entscheidungs-prozessen und der Verzahnung betrieblicher Weiterbildung mit außerbetrieblichen und ge-sellschaftlichen Prozessen (Prozessperspektive)
- Extrahierung von Kriterien für Qualität und Professionalität non-formaler Weiterbildung in betrieblichen Kontexten
- Organisations- und professionstheoretische Einordnung der betrieblichen Weiterbildung
- Entwicklung eines Schemas zur Erhebung betrieblicher Lernkulturen und Bildungspraxis
- Erarbeitung konzeptioneller Ansätze und Handlungsstrategien für die Weiterentwicklung einer innovativen Weiterbildungspolitik
- Didaktische Aufbereitung der Fallstudien zu Lehrzwecken in der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung von Bildungspersonal