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Judith Schöner

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Judith Schöner

Institut I: Bildung, Beruf und Medien
Lehrstuhl für Betriebspädagogik
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Zschokkestraße 32, 39104 Magdeburg, G40-034
Beruflicher Weg
  • Seit 01/2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Betriebspädagogik
  • 09/2020 - 12/2022: Angestellte Wirtschaftspsychologin, Beratung von Gesundheitseinrichtungen zur Personal- und Organisationsentwicklung
  • 10/2019 - 06/2020: Angestellte Jobcoach, Einzelcoachings zur Analyse der beruflichen und persönlichen Situation
  • 03/2017 - 08/2019: Werkstudentin in der Unternehmensberatung zur Organisations- und Führungskräfteentwicklung

Studium
  • 09/2016 - 05/2019: Master-Studium der Wirtschaftspsychologie (M.Sc.), Masterthesis: Beruf als Berufung, eine quantitative Untersuchung des Berufungsbegriffs im sozialen und betriebswirtschaftlichen Kontext
  • 09/2012 - 03/2016: Bachelor-Studium der Internationalen Betriebswirtschaft (B.A.), Bachelorthesis: Deskriptive Untersuchung der Marketingstrategien zum Aufbau der Marke einer Nonprofit-Organisation

2023

Buchbeitrag

Führung im Gesundheitswesen – Herausfordernde Führungssituationen in einer digitalen Lernwelt erproben und reflektieren

de la Barré, Jeanette; Sorge, Mareike; Kalayci, Elif; Mayer, Christina; Schirmer, Marisa; Schöner, Judith; Willmer, Katrin; Appel, Alina; Jansen, Kelly; Krobb, Claudia; Kummer, Robert; Kyrion, Tobias; Landgraf, Ben; Mütze-Niewöhner, Susanne; Nemeth, Daniel; Yavari, Aresch; Rudolph, Peter

In: Digitalisierung der Arbeitswelt im Mittelstand 3, Springer Berlin Heidelberg, S. 205-237

2022

Buchbeitrag

Erfahrungen und Lösungsansätze für die Einführung eines digitalen Assistenzsystems in der Instandhaltung

Keller, Alinde; Schöner, Judith; de la Barré, Jeanette; Groß, Hardy; Ehlers, Thalke; Schulze, Martin; Kühnel, Hagen; Motsch, Christian; Haase, Tina; Weber, Susanne Maria

In: Digitalisierung der Arbeitswelt im Mittelstand 2, Springer Berlin Heidelberg, S. 297-342

2021

Buchbeitrag

Requirements for a Game-Based Approach to Strengthen Leadership in Health Care

Sorge, Mareike; Mayer, Christina; Schöner, Judith; Kummer, Robert; Rentzsch, Melanie

In: Lecture Notes in Computer Science, Springer International Publishing, S. 152-164, Digital Human Modeling and Applications in Health, Safety, Ergonomics and Risk Management. AI, Product and Service

Aktuelle Projekte

Sinn als Ressource: Sensemaking-Methoden zur Resilienzsteigerung in Unternehmen (SENSILIENZ)
Laufzeit: 01.01.2026 bis 31.12.2028

Kleine und mittlere Unternehmen stehen aktuell unter großem Druck: Märkte und Technologien wandeln sich teil rasant, Fachkräfte fehlen und die Belegschaft wird vielfältiger. KMU haben oft eine starke Unternehmenskultur und eine große Anpassungsfähigkeit – diese Stärken werden bislang aber kaum gezielt genutzt. Das Projekt will zeigen, wie Unternehmen ihre Kultur und die Erfahrungen ihrer Mitarbeitenden besser nutzen können, um langfristig widerstandsfähig – also resilient – zu bleiben.
In vier Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen werden Beschäftigte, Teams und die ganze Organisation lernen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen. Mit der Unterstützung von Forscher:innen entwickeln und erproben sie Methoden zur gezielten Stärkung der eigenen Widerstandskräfte. In Interviews, Triadengesprächen, Workshops und Teamentwicklung werden Erfahrungen und Geschichten aus dem Arbeitsalltag gesammelt und reflektiert. Die Maßnahmen werden auf ihre Wirkung geprüft und angepasst. Gleichzeitig wird getestet, ob und wie digitale Tools dabei helfen können. Über Publikationen, Schulungen und digitale Lernangebote werden die Ergebnisse verbreitet.
Das Projekt nutzt die unsichtbare Seite von Wissen und Kultur in Organisationen. Es rekonstruiert dazu individuelle und kollektive Prozesse der Sinnstiftung. Dazu überführt es analoge und digitale Methoden aus Sozial- und Arbeitswissenschaften in praxisnahe Anwendungen im Arbeitsalltag. Im Erfolgsfall liegen erstmals ein systematischer Ansatz und konkrete Interventionen zur Reflexion und Stärkung der eigenen Unternehmenskultur vor. Sie lassen sich in Wissenschaft, Beratung und in Selbstanwendung nutzen.
Das Verbundprojekt (Gesamtbudget 2.076 T Euro) wird im Förderprogramm "Zukunft der Arbeit" als Teil des Forschungsprogramms "Zukunft der Wertschöpfung - Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ gefördert und vom ESF kofinanziert.

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Abgeschlossene Projekte

ALL:konkret: Arbeitswelt als Kontext für lebensbegleitendes Lernen - Ethnografische Studien zu Akteuren, Agenden und Arenen
Laufzeit: 01.01.2020 bis 31.12.2024

Als Fortsetzung des Projektes "BWB:konkret" strebt auch "ALL:konkret"eine induktive Beschreibung der betrieblichen Weiterbildungsrealität an. In mehrwöchigen ethnographischen Unternehmensaufenthalten werden nicht durch Hypothesen vorstrukturierte Daten, Dokumente und Informationen erhoben, etwa durch Hospitationen, teilnehmende Beobachtungen, Einzel- und Gruppeninterviews oder die Analyse von Dokumenten. Die erhobenen Daten werden in gemeinsa-men Forschungswerkstätten analysiert und in weitere Phasen der Datenererhebung und -auswertung eingespeist. Die Ergebnisse dieses zirkulären Forschungsprozesses sind fallspezifische Organisationsanalysen, die individuelle Spezifika der betrieblichen Weiterbildungsrealität einer Organisation offenlegen und sowohl für die Forschung als auch für die Personal- und Organisationsentwicklung der untersuchten Organisationen diskutierbar machen. Die erstellten Organisationsanalysen werden zusätzlich in gemeinsamen Workshops mit den untersuchten Organisationen reflektiert. Die Ziele im Einzelnen lauten:

  • Rekonstruktion von Strukturen, Strategien, Organisationsformen, Technologien des betrieblichen Lernens (Systemperspektive)
  • Rekonstruktion sinnstiftender Motive, handlungswirksamer Theorien, widersprüchlicher Handlungsanforderungen und Kooperationen in der betrieblich-lebensweltlichen Weiterbildungspraxis (Akteursperspektive)
  • Rekonstruktion historischer Entwicklungslinien, von Bedingungskreisläufen, Entscheidungs-prozessen und der Verzahnung betrieblicher Weiterbildung mit außerbetrieblichen und ge-sellschaftlichen Prozessen (Prozessperspektive)
  • Extrahierung von Kriterien für Qualität und Professionalität non-formaler Weiterbildung in betrieblichen Kontexten
  • Organisations- und professionstheoretische Einordnung der betrieblichen Weiterbildung
  • Entwicklung eines Schemas zur Erhebung betrieblicher Lernkulturen und Bildungspraxis
  • Erarbeitung konzeptioneller Ansätze und Handlungsstrategien für die Weiterentwicklung einer innovativen Weiterbildungspolitik
  • Didaktische Aufbereitung der Fallstudien zu Lehrzwecken in der wissenschaftlichen Aus- und Weiterbildung von Bildungspersonal

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Letzte Änderung: 04.03.2026 -
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